Unser Holzfachmarkt heute und in der Vergangenheit

Erftstadt-Liblar liegt im Rheinland, sozusagen im Windschatten des Kölner Domes, wo der Name "Preiter" recht ungewöhnlich ist. Ob Preiter, Breitner oder Brandner, es sind typisch bayrisch-österreichische Namen und aus Bayern stammte auch der Firmengründer Klemens Preiter, dem 1958 eine insolvent gewordene Baustoff-Großhandlung in Liblar angeboten worden war. Mit Baustoffen wollte Klemens Preiter
Holzfachmakrt Preiter - herrschaftlicher Kontor und Wohngebäude
aber nicht handeln - er gründete eine Holzgroßhandlung, denn vom Holz verstand er eine ganze Menge. Und außerdem sagte ihm das Gelände im Grünen und das recht herrschaftliche Kontor- und Wohngebäude zu (siehe Foto aus dem Frühjahr 2007), das heute den Holzfachmarkt beherbergt.

Holzfachmakrt Preiter Clog - Ein Schuh mit TraditionWas hat dieser "Clog" - also ein Holzschuh - an dieser Stelle zu suchen? Nun, der Firmengründer handelte damals mit Holzsohlen für Holzschuhmacher, wobei man unter einem Holzschuhmacher nicht den Hersteller von holländischen Klompen zu verstehen hat, der seine Klompen aus dem minderwertigen Pappelholz fertigt, sondern einen Schuhmacher, der Stiefel, Sandalen, Galoschen, Pantoffeln und die auch heute noch gefragten Clogs herstellt - und zwar aus dem Holz der Erle oder der Buche. Und wenn diese Schuhe auch als "Schuhzeug der armen Leute" galten, so mußte doch das Holz von guter Qualität und im Winter geschlagen worden sein, um dann in handliche Blöcke geschnitten zu werden, um im offenen Holzlager, also an der Luft zu trocknen.

Holzfachmakrt Preiter - Foto des alten Firmen LKW aus den 60-er JahrenDie 1958 gegründete Holzgroßhandlung entwickelte sich gut und sie belieferte die ersten Jahre nur die Tischler und Zimmerleute. Das Foto des alten Firmen-LKWs stammt aus den frühen 60-er Jahren. Sohn Hans Preiter führte das Geschäfts seines Vaters fort, dessen Sohn Hans-Rudi wuchs ganz von selbst im Holzhandel auf und führt heute das Geschäft in der 3. Generation, zusammen mit seiner Frau Nicole, wobei sich seine Schwester Monika in diesem klassischen Familienbetrieb um das Finanzwesen kümmert. Der Holzgroßhandel besteht nach wie vor, aber im Laufe der Zeit entwickelte sich wie von selbst auch ein Holzfachmarkt für alle Endverbraucher, die Haus und Garten mit qualitativ hochwertigen Holzprodukten (Parkett, Kork, Dielen, Laminatböden, Vitadoor Türen, Kinderspieltürem, Sichtschutz) verschönern wollen. Ein schon von außen sichtbarer Schwerpunkt des Holzfachmarktes Preiter ist der Bereich Holz im Garten. Die Spiel- und Klettergeräte aus Holz, die vor dem Betriebsgebäude aufgebaut sind, wurden von der 4. Generation, nämlich die beiden Söhne, alle einem Härtetest unterzogen.
  05.09.2010   Seitenanfang  |  zurück  |  drucken  |